Der Otto von Bahrenpark

Jede Menge Mut zum Risiko, der Drang Kreativität zu entfalten, sich nicht mit Dingen von der Stange zufrieden zu geben, müssen es wohl gewesen sein, die zur Entscheidung führten, eine alte Industriebrache, im noch vor wenigen Jahren von vielen Hamburgern kaum beachteten industriellen Westen der Stadt, aufzuwerten.

Der „Otto von Bahrenpark“ ist ein lebendiges Quartier zwischen den Elbvororten und der Hamburger Innenstadt. Die denkmalgeschützten Industrieanlagen wurden behutsam und aufwendig restauriert, wobei sich die Neubauten in das bestehende Erscheinungsbild vortrefflich einfügen. Auf dem alten Gaswerkgelände ist so ein metropoles Areal für Gewerbe, Handel, Wohnen und Freizeit entstanden.

Das Gelände bildet eine in sich geschlossene Einheit. Die Gebäude liegen rund um die öffentlich zugängliche Parkanlage. Gerade diese Großzügigkeit der gestalteten Freiflächen verstärkt den Charme dieses Quartiers.

Das unter denkmalgestellte Fabrikareal sollte zu hochwertigen Gewerbe- und Wohnzwecken umgestaltet werden. Das Gaswerk-Areal wurde 1994 von der Investorengruppe HPV gekauft. Die Idee war das ehemalige Gaswerk unter denkmalgerechten Aspekten zu einer modernen stilgerechten Großanlage für Gewerbezwecke und ein modernes Stadtteilzentrum mit all dazugehörigen Einrichtungen umzuwandeln. Die Bauten des Geländes wurden 1996 in die Denkmalliste eingetragen. Zum Denkmalensemble gehören neben dem Verwaltungsgebäude, das Uhrenhaus, der Kohlenturm, vier große Hallen sowie aufgeständerte Gleise, eine Waage und Drehbühne für die Eisenbahn.